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Grundeinkommen kennen lernen …

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18 Kommentare

  1. Die Idee, wie wir sie vorgesetzt bekommen, ist reiner Schwachsinn. Dennoch könnte ich sie (NUR!) unter folgenden Voraussetzungen gutheissen:
    1. Sämtliche anderen Renten würden abgeschafft: IV, AHV SOWIE Arbeitslosengelder! Mit 2’500.00 kann JEDER/JEDE (!) leben; halt eben in Bescheidenheit… Wer mehr möchte, soll bitte schön arbeiten und entsprechend Steuern zahlen! Der ganze administrative Aufwand wäre hinfällig. Man denke nur an den ganzen Bürokratismus: Gesuche, Ablehnungen, Weiterziehungen, Entscheide bis hin zum Bundesgericht! Nicht zu vergessen die ganze Infrastrukur! Was das Alles kostet! Damit wären wohl die Kosten für dieses Grundeinkommen bereits gedeckt…

    2. Dieses Grundeinkommen wird automatisch NUR und AUSSCHLIESSLICH an ERWACHSENE Schweizerbürger ausgerichtet. Alle übrigen Ansprüche werden geprüft und höchstens mit beschränkter Dauer bezahlt, mit wie bis anhin Mindestleistungenm, keinesfalls jedoch mehr als dieses Grundeinkommen. Genau: wenn Schweizer damit auskommen müssen, kann das selbstverständlich auch Jeder/Jede andere. Jedoch, wie geschrieben: Nur auf beschränkte Zeit!

    3. Für verheiratete (ERWACHSENE) Paare müsste die Obergrenze bei 4’000.00 gesetzt werden (damit wird auch der Arbeits- und Steuerwille gefördert… Irgendwie müsste schliesslich auch diese… Idee berappt werden. Oder denken die Initianten an Goldregen?

    Also: so wie uns die Initiative vorgesetzt wird, MUSS SIE GANZ EINFACH ABGELEHNT WERDEN!

    Antworten
    • Lieber Herr Marthaler,
      zu 1. Wollen sie am Ast sägen auf welchem Sie und Ihre Familie sitzen? Natürlich sollen die Sozialwerke soweit möglich durch das Grundeinkommen ersetzt werden, aber wenn der Bedarf gerechtfertigt höher als das Grundeinkommen ist (z.B. Behinderter mit Betreuung zu Hause) dann muss das natürlich bezahlt werden, sonst müssten diese Leute ja in ein Heim, was normalerweise viel teurer ist.
      zu 2. Die Beiträge an Kinder soll die Armut in Familien verhindern. Armut vererbt sich von Generation zu Generation und kostet den Staat immense Summen. Das Grundeinkommen für Kinder ist ein erhöhtes Kindergeld, das sich bestimmt auch finanziell für den Staat lohnt. Das Grundeinkommen muss übrigens an alle registrierten Einwohne der Schweiz ausbezahlt werden, weil die Löhne markant zurück gehen werden. Ohne Grundeinkommen könnten viele gar nicht mehr leben in der Schweiz. Das Grundeinkommen wenn es an die ganze Bevölkerung ausbezahlt wird, stabilisiert die Wirtschaft, weil das Geld auch wieder ausgegeben wird!
      zu 3: Ich verstehe Ihr Argument. Speziallösungen für Verheiratete sind allerdings problematisch, da würde einfach niemand mehr heiraten. Und wir wollen keine neuen Beamten die die Leute überwachen. Vielleicht würde ein etwas tieferes Grundeinkommen von 2300 Fr das Problem entschärfen.
      Das Grundeinkommen wird nicht durch einen Goldregen, sondern durch Einsparungen finanziert: bei Sozialwerken, bei Unternehmen (tiefere Lohnkosten), bei der Bürokratie. Die Initiative geht nicht auf diese Details ein (auch wenn viele das sagen).

      Bei einer Annahme der Initiative vergingen wahrscheinlich 5-10 Jahre, bis die Gesetze so wären, dass es der Mehrheit passt. Also könnten wir sie ruhig annehmen, wir würden mit grosser Wahrscheinlichkeit über mehrere Detailgesetze abstimmen.

      Antworten
  2. Warum das BGE nicht mit Lenkungsabgaben finanzieren?

    Die Vorteile des Grundeinkommens:
    Lenkungs-Abgaben (L-A) statt Zwangs- Abgaben wie Steuern und Sozial-Abgaben zur Finanzierung des bedingungslosen Grund- Einkommens (b GE):
    Unsere Sozial- Versicherungen und die Pensions- Kassen sind nicht freiwillig, nicht sicher, nicht nachhaltig und nicht gerecht finanziert weil:
    1. wir sie zuerst als Produzenten (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) durch Lohn- Nebenkosten, Steuern und Gebühren finanzieren müssen.
    2. wir diese Zwangsabgaben als Konsumenten ein zweites Mal zahlen müssen und damit unsern Konsum verteuern.

    Der Preis für den Sozialstaat erhöht die Preise die wir als Produzenten und Konsumenten zahlen müssen um viel mehr als nur die Sozialabgaben sondern wir zahlen noch die Löhne für die Finanz- und Sozialindustrie und deren Renten.
    Das vermindert dann unsere Kaufkraft als Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Konsument an Gütern und Dienst- Leistungen und erhöht damit wieder unsere Arbeitslosigkeit.
    Wir als Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind alle auch Konsumenten und bestrafen uns durch Steuern, Pensions- Kassen und Sozial- Abgaben selber.
    Wir müssen durch unsere Miet- und Hypo- Zinsen für den Boden für unsere Werkstätten, Verkaufs-stellen und Wohnungen den Kapitalisten, Bankern und Bürokraten „ihr Grundeinkommen“ zahlen die dafür gar nie etwas für uns geleistet haben.
    Als Konsumenten von Lebensmitteln müssen wir den Agrar- Landbesitzern noch „ihre Pachtzinsen“ und die Subventionen durch die Bundesbürokraten bezahlen.
    Das ist definitiv politisch legalisierter Diebstahl und nicht gerecht.
    Darum empfehle ich die Pensions- Kassen und die Sozial- Versicherungen durch ein bedingungsloses Grund- Einkommen zu ersetzen.
    Damit das b G E nachhaltig, gerecht und sicher finanziert wird muss es durch L- A für die Allgemeingüter Energie und Land finanziert werden.
    Tatsachen:

    1. Alles ist Energie. Energie ist Leistung, vermehrt sich nicht und ist nicht zerstörbar.

    2. Energie und Leistungs- Verbrauch sind laut Wikipedia für Menschen in Kalorien- Verbrauch und für Maschinen in KW/h – Verbrauch messbar.

    3. Kein Mensch braucht nicht erneuerbare Energien zum Leben.

    4. Geld ist das praktische Tauschmittel für verschiedene Energien.

    5. Steuern können problemlos durch Lenkungsabgaben ersetzt werden.

    6. Da Kinder auch ein Grundeinkommen erhalten und darum ihre Ausbildung selber zahlen können müssen wir keine Steuern mehr für die öffentlichen Schulen zahlen.

    7. Energie ist nicht zerstörbar und vermehrt sich nicht wie Geld durch Zinsen und Wechselkursgewinne.

    8. Die Zins- und Wechsel- Kursgewinne von Bankern und Kapitalisten erhöhen die Geldmenge und verringert dadurch die Kaufkraft des Geldes (Tauschmittel für Energie).

    9. Darum sind Zins- und Wechselkurs- Gewinne politisch legalisierter Diebstahl.

    10. Die Wechselkurs- und Zinsgewinne der Banken zahlen wir immer als Konsumenten.

    11. Geld wurde als Tauschmittel für verschiedene Dienstleistungen, Nahrungsmittel, Darbietungen, Gegenstände und als Belohnung für Arbeitsleistungen und Kunst erfunden. Damit sich Menschen besagte Dinge und Dienstleistungen untereinander verkaufen und kaufen können.

    12. Die Allgemeingüter Luft, Wasser, Boden und nicht erneuerbare Energien wurden nicht von Menschen erschaffen und können darum auch nicht Privatbesitz sein.

    13. Der Verbrauch von nicht erneuerbaren Energien verschmutzt unsere Umwelt. Jeder Mensch braucht Zeit, Luft, Wasser, Boden und Sonnen-Energie zum Leben.

    14. Der Verbrauch von nicht erneuerbaren Energien wir durch die Verteuerung durch die L- A sehr schnell abnehmen und durch erneuerbare Energien ersetzt werden.

    15. Das wird neue Arbeitsplätze schaffen und der Umwelt helfen.

    16. Darum ist das bedingungslose Grundeinkommen ein Menschenrecht und muss durch Lenkungs-Abgaben für die Allgemeingüter nicht erneuerbare Energien, Wasserkraft, Bau- und Agrar-Land finanziert werden damit wir Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Konsumenten keine Steuern und Sozial- Abgaben mehr zahlen müssen.

    17. Ein Mensch kann mit 3000 Kalorien oder umgerechnet 3 KW/h Energie pro Tag sehr gut leben.

    18. Ein Liter Erdöl enthält rund das 3-fache an Leistung.

    19. Nicht erneuerbare Energien sind begrenzt und können durch L-A sehr Gut und Gerecht „besteuert“ werden.

    Vorteile der Finanzierung durch Lenkungs- Abgaben für nicht erneuerbare Energien (NEE) mit Berechnungen und Fragen:

    Durch eine Teil- Finanzierung des b GE durch L-A für nicht erneuerbare Energien werden diese Global einheitlich sehr viel mehr kosten.

    Darum wird deren Verbrauch schnell sinken und durch erneuerbare Energien ersetzt. Das wiederum ergibt eine viel höhere Wertschöpfung der einheimischen Energien wie Wasserkraft und Holz.
    Deshalb können wir auch alle Subventionen für erneuerbare Energien abschaffen und alle Steuern durch L-A ersetzen.
    Investitionen in Wasserkraftwerke, Holz produzieren und Energie- Einsparungen werden rentabel.

    Sonnenstrom wird dann am freien Markt nach Angebot und Nachfrage vergütet und kann von den Pumpspeicher- Kraftwerken gespeichert und gehandelt werden.

    Ein Aufpreis von 1 Fr. pro KW/h NNE verteuert den Liter

    Diesel um 9.8 Fr. / Benzin um 8.7 Fr. / Heizöl um 10 Fr / Kerosin um 9.5 Fr.

    Diese L-A pro KW/h muss und kann sicher erhöht werden wenn der Verbrauch von nicht erneuerbaren Energien sinkt.

    Endverbrauch von nicht erneuerbaren Energien Schweiz 2012: 194 Mia. KW/h

    Geteilt durch 8 Mio. Einwohner = 24`250 Fr. Grundeinkommen

    Quelle: http://www.bfe.admin.ch michael.kost@bfe.admin.ch 032 322 56 14

    Frage: 1 Bitte alle Antworten begründen:

    Bezahlen Sie lieber der Wirtschaft (Das sind viele, viel zu hoch bezahlte Beamte, Versicherungs- Berater, Banker, Immobilien- Haie, Pensionskassen) die unsozialen Zwangsabgaben AHV, IV, EO, S-teuern, Zölle, Pensionskassen-Prämien, Zinsen und Wechselkursgewinne für unsichere Versicherungen die ihr Wohnen, ihre Arbeit und ihren Konsum stark verteuern?
    Falls , Ja.
    Warum?
    oder
    Warum bezahlen Sie nicht lieber eine staatliche L- A von 1 Fr. pro KW/h NNE und finanzieren sich damit ein b GE von rund 24`000 Fr. pro Jahr?

    Berechnung: Wasserkraft-Lenkung-Abgaben

    Im Jahr 2012 wurden in der Schweiz rund 39905.5 Mio. KW/h reine Wasserkraft produziert.

    Geteilt durch 8 Mio. Einwohner ergeben pro KW/h Einwohner ca. 4990 KW/h
    Die L-A pro KW/h Wasserstrom muss sicher erhöht werden wenn der Verbrauch von NNE sinkt. Das ist aber kein Problem für uns. Wir schaffen das!!
    Frage: 2

    Durch die Erhöhung des Energiepreises für NNE wird Wasserkraft mit 50 Rp. Lenkungsabgabe pro KW/h gegenüber Atomstrom und fossilen Energie wirtschafftlich .
    Warum nicht 50 Rp. Lenkungs- Abgabe pro KW/h Wasserkraft zahlen und dafür ein Grundeinkommen von 2450 Fr. erhalten?

    Berechnung : Baurechts-Zinsen

    Durch die teilweise Finanzierung durch Baurechtszinsen wird jeder Bewohner den für seine Wohnung zubetonierten Landanteil an seine Einwohner- Gemeinde bezahlen müssen.
    Spekulationen mit Bauland werden uninteressant weil jeder der Land „besitzt“, zum Beispiel eine ungenutzte Fabrik- oder Wohniegenschafft dann automatsch der Gemeinde Lenkungsabgaben für die Nutzung zahlen muss.
    Das bedeutet auch dass wir den Banken nur noch den Baupreis für die Wohnungen zurück zahlen müssen.

    Der Wert des überbauten Landes in der Schweiz beträgt laut Raumplanungs-Experte Peter Knöpfel rund 2000 Mia.Fr. Geteilt durch 8 Mio. Einwohner ergibt pro Bewohner rund 250`000 Fr. Landbesitz.
    Die Baurechts- Zinsen müssen von den Wohn-Gemeinden bezogen und rückvergütet werden.
    Mit den Baurechtszinsen können gleich noch die Lenkungsabgaben für die kommunalen Aufgaben wie Verwaltung und Polizei erhoben werden.

    Daher wird es je nach Region Grosse föderalistische Unterschiede geben die sich mit der Zeit reduzieren werden.

    Mit einer Verzinsung von 5% Bodennutzungs- Lenkungsabgabe bezahlen und erhalten wir ein durchschnittliches G-E von rund 12`500 Fr. mit einem kleinen Verwaltungsaufwand.

    Frage: 3

    Wollen Sie lieber den Bauland-Bauern, Spekulanten und Bankern weiterhin durch ihre Miet- und Hypothekar-Zinsen ein leistungsloses, unverdientes b GE zu finanzieren.

    Wenn , Ja Warum?
    oder
    Warum nicht Ihrer Wohn-Gemeinde 5% Bodenpacht für den Land- Wert für Ihr benötigtes Bauland für ihre Wohnung oder Haus bezahlen und sich dadurch ein Grundeinkommen finanzieren?

    Berechnung: Bodennutzungs- Zinsen

    Durch die teilweise Finanzierung des BGE durch Bodennutzungs- Lenkungsabgaben erhalten die Landeigentümer keine Subventionen mehr von uns Steuerzahlern.
    Dann muss jeder Landwirt seinen Anteil an dem von ihm bewirtschafteten Agrarland an die Gemeindekasse zahlen.

    Berechnung: 1`055`000 ha Agrarland geteilt durch 8 Mio. Menschen ergeben rund 0.132 ha pro Einwohner. (Quelle: Bauernverband)

    Bei einem Agrarland-Wert von 20 Fr. pro m2 kostet der Pachtzins den Bauern bei 5% für 1 ha 10`000Fr.

    Der Energie- Pflanzen-Ertrag von einen m2 Agrarland beträgt durch Raps- oder Mais- Anbau ca. 2 dl Agro- Diesel oder rund 2 KW/h.
    Pro ha erwirtschaftet ein Bauer also ein Ertrag von 20 000 KW/h oder 20 000 Fr.- 10`000Fr. Pachtzins.
    Durch den Pachtzins erhält dann jeder Bewohner bei 5% Bodennutzungs- Lenkungs- Abgabe ein bedingungsloses Grundeinkommen (Auch der Bauer und jedes Familienmitglied) von 1`300 Fr.
    Selbstverständlich kann ein Bauer je nach Lage und Eignung des Landes auch Früchte, Wein, Gemüse, Korn, oder Hanf als Lebensmittel, für Kleider oder als Genussmittel anbauen und dadurch seinen Ertrag steigern.

    Frage: 4

    Wollen Sie durch Ihren Konsum und Steuer- Abgaben weiterhin Bürokraten und Gross- Bauern subventionieren? PS. Sie haben die Möglichkeit selber Land zu pachten und zu bearbeiten.
    Falls Ja: Warum?
    Oder
    Wollen Sie durch die Bodenpacht- Zinsen die die Landwirte an Ihre Wohn-Gemeinde zahlen müssen ein Grundeinkommen von rund 1300 Fr. erhalten?

    Schlussfolgerung:

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen von rund 40`000 Fr. jährlich oder ca. 3300 Fr. monatlich ist ökologisch und hilft der Umwelt und allen Menschen weil durch den Wegfall von unsozialen Zwangsabgaben, Zinsen, Zöllen, Steuern und Wechselkursgewinnen Arbeit und Konsum viel weniger kosten werden.

    Gesamtkosten: 40`000 Fr. x 8`000`000 = 320 Mia. Fr.

    Wichtig: Nicht vergessen!

    Die heutigen Sozialabgaben und Steuern für die Sozialwerke von rund 163.254 Mia. Fr. inkl. PK (Quelle: BSV 2012) die wir als Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Konsumenten doppelt zahlen müssen wir dann nicht mehr zahlen.

    Die Lenkungsabgaben für Wasserkraft, Bauland und Agrarland sind nachhaltig.
    Wir werden sie auch noch erhalten wenn wir keine fossile und atomare Energie mehr verbrauchen.

    Wir wollen die Klima- Probleme und die Nicht nachhaltig und Nicht Gerecht finanzierten Sozialversicherungen sanieren.
    Darum: Die Grundsatz-Frage:
    Zahlen Sie lieber Steuern, PK- und Sozial- Abgaben die Ihre Arbeitsleistungen verteuern und die wir als Kunden und Produzenten immer doppelt zahlen für diese unsicheren Versicherungen?
    Oder

    Zahlen Sie lieber Lenkungsabgaben für Ihren Energie- Verbrauch und Ihre Land- Nutzung und finanzieren sich damit Ihr bedingungsloses Grundeinkommen?

    Antworten
  3. Direktzahlungen für den Landwirtschaft habe ein voll umfängliche Umstrukturierung ermöglicht. Gewiss ist es kein angenehme Aufgabe sich stehts am neu gesellschaftlichen Werten sich anpassen zu müssen. vom Tierschutz zum Heimatschutz mussten sich der Schweizer Landwirtschaft sich immer neu orientieren…und dazu Ihre Augen am Internationäle Markt richten. Was nun, erfolgreich sich in der schwer erkämpften Landwirtschaft errungen….ist doch durchaus denkbar für das gesamten Schweizer Wirtschaft.

    Antworten
  4. Schwache und hilfsbedürftige BürgerInnen am Existenzminimum (ohne steuerfreie AHV-EL) mit z.B Fr. 30’000 Einkommen unterliegen je nach Landesgegend enormer steuerlicher Belastung. Wie die Tab. ‘Steuerbelastung des AHV- und Pensionseinkommens, Alleinstehende(r) Rentner(in) 2013’ der EStV zeigt, bezahlte ein Rentner in Bellinzona Fr. 829.-, in Solothurn jedoch Fr. 3’127.-. Hinzu kommt die Steuereintreibung. Während Schaffhausen einen enormen Inkassoaufwand betreibt, verzichtet Basel Stadt auf Steuerbetreibungen unter dem Existenzminimum. Dieser gravierende Sachverhalt in einem der wohlhabendsten Staaten wird in der Initiative für ein bedingungslosen Grundeinkommen leider nicht berücksichtigt, d.h. jagdfreudige Landesgegenden werden die Schwachen weiter schädigen anstatt sie zu fördern oder wenigstens in Ruhe zu lassen.

    Antworten
    • Lieber Remo Huber, Ja natürlich, es gibt noch viele Misstände. Die Abstimmung zum Bedingungslosen Grundeinkommen ist mal ein Grundsatzentscheid. Nach einer Annahme würde viel Arbeit in den Details auf uns warten. Mit dem bGE würde allerdings vieles einfacher.

      Antworten
  5. zwei Fragen:

    Wie sähe das Grundeinkommen für Selbstständigerwerbende aus? Müssten diese, -da sie ja keinen Arbeitgeber haben- der Abgaben machen könnte, etwas von ihrem Einkommen abgeben? Falls ja, wie würde diese Abgabe definiert.

    Und, wie verhält es sich bei Schweizer Bürger*innen, die die meiste Zeit des Jahres im (günstigeren) Ausland verbringen würden?

    Antworten
    • Da die Initiative erst den Grundsatz fordert und die Gesetze, welche die Details regeln erst erarbeitet werden müssen, kann ich nur Szenarien aufzeigen, was die Initiative beabsichtigt. (sollte das Parlament ein schlechtes Gesetzt erstellen, würde es bestimmt bekämpft werden, von Links oder von Rechts oder von den Grundeinkommens-Aktivisten).

      Selbständig erwerbende würden grundsätzlich gleich behandelt wie Arbeitnehmer. Sie bekämen ein Grundeinkommen, müssten allerdings höhere Abgaben leisten. Bei sehr tiefen Einkommen würde das Gesamteinkommen tendenziell eher höher, im Mittleren Bereich (5-8000) wäre es etwa gleich und bei höheren Einkommen eher tiefer, was allerdings in vielen Fällen durch Grundeinkommen der Familienmitglieder kompensiert würde.

      Nur Menschen mit Wohnsitz in der Schweiz erhalten ein Grundeinkommen. Wie dies genau definiert und geprüft wird, muss wieder das Gesetz festlegen. Ausnahmen müssten bestimmt bei Menschen im Pensionsalter gemacht werden, wenn diese lange Zeit in der Erwerbsphase in der Schweiz lebten, aber den Lebensabend in einem anderen Land verbringen wollen.
      Mögliche Lösungsansätze finden Sie in unserer Ausstellung: http://forum-grundeinkommen.ch/downloads/Ausstellung/GrundeinkommenKatalog.pdf auf Seite 27

      Antworten
  6. Das bedingunglose Grundeinkommen existiert längst, liegt bei 85 % des sozialen Existenzminimums nach SKOS-Richtlinie und heisst Nothilfe. Das erhalten sogar Arbeitsscheue, die selbst keinen Beitrag zur Gesellschaft leisten wollen! Alles darüber hinaus fördert dem Müssigang zulasten der arbeitenden Bevölkerung! Mir ist lieber, wenn nur echte Sozialfälle eine anständige Hilfe erhalten als dass mit der Giesskanne Geld an Leute ausbezahlt wird, die für sich selbst sorgen können! Und eine gerechte Teilhabe am Wohlstand erreicht man besser mit einem progressiven Steuersystem mit ordentlicher Erbschaftssteuer sowie Arbeitnehmerschutz!

    Antworten
    • Das bedingte Grundeinkommen existiert, das bedingungslose nicht. Das bestehende Sozialsystem manövriert sich immer mehr in eine Sackgasse, auch wenn es in der Schweiz noch recht gut funktioniert. Langfristig müssen wir sicher stellen, dass auch bei einer Erwerbslosigkeit von 20% oder mehr ein anständiges Leben möglich ist. Tiefe Arbeitslosigkeit lässt sich nicht vom Staat befehlen. Ein Blick nach Europa und in die Welt zeigen es heute eindrücklich. Das Grundeinkommen lässt sich mit minimaler Bürokratie und mittelfristig ohne Mehrkosten bei intakten Anreizen (Jeder Erwerbsarbeit führt zu mehr Einkommen) realisieren. Wir müssen in unserem Denken einen Sprung machen und uns vom System des Druckes (Geld gegen Arbeit) zum Vertrauen wechseln. Fortschrittliche Firmen machen damit sehr gute Erfahrungen. Pilotprojekte (in Namibia, Indien, Kanada u.a.) die ähnlich funktionieren ebenfalls.

      Antworten
      • Die Antwort von Aegidius Jung überzeugt nicht: 1. soll die Finanzierung des BGE massgeblich dadurch erfolgen, dass Einkommen unter dem Schwellenwert von Fr. 2’500.- abgeschöpt werden (vgl. Botschaft BR, BBl 2014, 6563), was für Wenigverdiener (insbesondere auch Teilzeitarbeiter) kaum Anreize für eine Erwerbstätigkeit lässt. Faktisch arbeitet man damit für die ersten Fr. 2500 gratis! Die Initiative fördert damit auch veraltete Rollenbilder, indem es sich für Eltern kaum mehr lohnt, gemeinsam Teilzeit zu arbeiten: Würden sie bspw. beide je Fr. 2500 verdienen, würde ihr gemeinsamer Verdienst immer noch Fr. 5000 betragen – gleich viel wie ohne Erwerbsarbeit. 2. Die Bürokratie wäre kaum kleiner, würden doch diverse Personen mit besonderen Integrations- oder Pflegebedürfnissen weiterhin Zusatzzahlungen zum BGE benötigen. 3. Ist die Mär vom fortschreitenden Stellenanbau nicht belegt. Die Automatisierung hat nicht nur (meist miese) Stellen vernichtet, sondern auch viele neue (meist bessere) Stellen geschaffen, vgl. einmal die positiven Effekte mit Einführung von PC, Internet etc. Das Arbeitszahlen konjunkturbedingten Schwankungen unterliegen, ist normal. 4. Die immer wieder aufgeführten Beispiele für BGE-Versuche sind kaum passend, zumal es bei diesen – wenn überhaupt – um absolute Existenzsicherung ging — womit wir wieder bei der von mir erwähnten Nothilfe sind, und die gibt (fast) bedingungslos! Im übrigen habe ich wenig vertrauen in die Arbeitsmoral gewisser Menschen. Wer jung ist und ohnehin noch wenig verdient, wird der Verlockung von Gratisgeld ohne Arbeit kaum wiederstehen können – und es später schwer haben, sich im Arbeitsleben wieder zu integrieren!

        Antworten
  7. Ich weiss nicht ob ich dafür oder dagegen sein soll, da mir alles noch etwas Wässerig, also nicht zu Ende gedacht, wirkt. Aus eigener Erfahrung fände ich es toll, wenn auch beispielsweise IV-Rentner oder Alters-Rentner etwas mehr Geld bekämen. Auch die Plafonierung bei Ehepaaren würde so wegfallen, was meines Erachtens sowieso nonsens ist in der heutigen Zeit. Auch würde es die Familien etwas unterstützen. Denn es ist in manchen Regionen fast unbezahlbar ein gutes Leben als Familie zu führen. Entweder kommen die Kinder zu kurz oder die eigenen Bedürfnisse und Ansprüche. Hierzu auch meine erste Frage: Wenn die Eltern eines Kindes beide zu 80% arbeiten und beispielsweise ein gemeinsames Einkommen von 7500.- pro Monat haben, erhalten Sie dann auch die 625.- pro Monat für das Kind? Falls ja, wie steht das im Verhältnis zum heutigen Kindergeld?
    Meine zweite Frage: ich habe irgendwo gelesen, dass die Arbeitslosenleistungen verschwinden würden, denn so kann man ja die Administrativen Kosten mindern und die Initiative finanzieren. Bedeutet das, dass man keinen Anspruch mehr auf 70% bzw. 80% des Lohnes hat sondern nur noch die 2500.-? Denn wenn man ja wie bei der IV AHV etc. die Differenz zu den 2500.- weiterhin bezahlt, würden ja keine Kosten wegfallen?

    Wäre toll wenn ich ein par Antworten bekäme, danke

    Antworten
    • Liebe Nicole, Es wird der Initiative oft vorgeworfen sie wäre nicht durchdacht. Die Umstellung auf ein System mit Grundeinkommen ist allerdings so vielschichtig, dass es sinnlos wäre, die Details bereits in der Verfassung festzulegen. Sie müssen auf Grund von Diskussionen und Beratungen in Volk und Parlament etappenweise definiert werden. Die Initiative ist erst das Fundament. Darauf kann das Haus so eingerichtet werden, dass es allen wohl ist. Deshalb sind auch die Diskussionen zum Geld etwas fragwürdig und nur insofern sinnvoll, als man sich vorstellen kann, wie es sein könnte (nicht wie es sein wird).
      Alle IV und AHV-Renten welche unter dem Grundeinkommen liegen, würden auf die Höhe des Grundeinkommens angehoben und sind in jedem Fall individuell. Das heisst die meisten würden bei einem Grundeinkommen von 2500 Fr mehr bekommen als sie heute haben. Hilfs- und Ergänzungsleistungen welche höher als das Grundeinkommen sind, würden erhalten bleiben.
      Eine Familie mit einem Kind würde 2×2500 + 625 Fr erhalten, Total also 5625 Fr Grundeinkommen. Der Lohn für Erwerbsarbeit würde allerdings einiges tiefer, grob etwa 50% weniger. In Ihrem Fall also 3750. Total hätten Sie damit 9375, sie könnten vielleicht etwas weniger arbeiten.
      Was mit der Arbeitslosenkasse und mit der Pensionskasse passieren würde, definiert die Initiative nicht. Es könnte sein, dass sie freiwillig wird, abgeschafft wird sie kaum. Auf jeden Fall würde sie billiger, weil ein viel kleineres Erwerbseinkommen versichert werden müsste. In Ihrem Fall 3750 statt 7500.
      Herzliche Grüsse
      Aegidius Jung

      Antworten
  8. Verstehe ich das richtig? (Einkommen fiktiv)

    CHF 2’500 Grundeinkommen.

    Szenario 1: Ich bin 100 % erwerbstaetig und verdiene vor der Einfuehrung des Grundeinkommens CHF 10’000 durch meine Taetigkeit. Werde ich dann also nach der Einfuehrung des Grundeinkomms CHF 12’500 zur Verfuegung haben, wenn ich weiterhin 100 % erwerbstaetig bin?

    Szenario 2: Gleiche Rahmenbedingungen, nur dass ich nach Einfuehrung nur noch 75 % erwerbstaetig bin. Erhalte ich dann also 7’500 fuer meine 75% und dann zusaetzlich noch 2’500 Grundeinkommen, also in total wieder CHF 10’000?

    Diese Frage scheint generell Klaerungsbedarf zu haben.

    Antworten
    • Lieber Pete,

      Deine Szenarien stimmen beide nicht.
      Das Grundeinkommen wächst in das Einkommen hinein und nicht darüber hinaus. Wenn du heute 10000 verdienst, wirst Du nach Einführung des Grundeinkommens einen kleineren Lohn, also 7500 erhalten. Zusammen mit dem Grundeinkommen wären es dann wieder 10000.

      Wie es ganz genau sein wird, weiss man noch nicht, da die Löhne neu verhandelt werden. Generell werden tiefe Löhne (unter 5000) eher besser dastehen, weil sich billige Arbeitskraft nicht mehr so leicht kaufen lässt. Hohe Löhne werden eher unter Druck kommen, weil sie heute oft mehrere Personen finanzieren, die ja alle ein Grundeinkommen bekommen. Ein mögliches Szenario wär also Statt 10000 nur 5000 Lohn + Grundeinkommen von 2 Personen (2×2500) gibt total wieder 10000. Damit ist ersichtlich, dass Familien gestärkt werden und Singles mit hohen Einkommen (über 7000) eher etwas weniger haben werden. Schauen sie doch in unseren Katalog http://forum-grundeinkommen.ch/downloads/Ausstellung/GrundeinkommenKatalog.pdf auf Seite 10/11. Da sind praktische Beispiele aufgeführt.

      Antworten
  9. was hat das Grundeinkommen für Rentner, die zur Zeit AHV plus PK-Rente beziehen zur Folge ??

    Antworten
    • Lieber Herr Hofmann, statt der AHV würde das Grundeinkommen ausbzahlt. Dieses wäre eher etwas höher als die AHV. Die PK Rente bliebe gleich, wäre unbeeinflusst vom Grundeinkommen.

      Antworten
  10. Es ist grossartig das insbesondere auch hier in der Schweiz die Diskussion über die Realisierung
    einer lebens- und überlebenswerten Zukunft begonnen hat.

    Ich denke, dass das was der Philosoph Prof.Dr. Richard David Precht in seiner äusserst interessanten Diskussion mit dem bekannten Hirnforscher Prof.Dr. Gerald Hüter über unser veraltetes Bildungssystem und unsere an- und eingelernten Denkmuster zur Sprache brachte, auch beim Thema Erwerbs- und Grundeinkommen und insbesondere den heutigen verschiedenen mehr oder weniger unzulänglichen Sozialleistungssystemen gültig ist.

    Ich erlaube mir deshalb hier, die weise Fragestellung und Aussage des Herrn Prof. Precht auf die Arbeitswelt zu erweitern:
    „Sind die Sozialleistungen nicht auch nur allzu oft, so etwas wie eine Entschädigung für nicht gewährte Chancengleichheit gegenüber Leistungsdruck und Automatisierung?“

    Die Zukunft eines Landes hängt davon ab, das seine Menschen für die Gegenwart und die Zukunft nicht
    existenziell und menschlich abgeschrieben, gebrochen, einfach ausgesteuert werden.
    Das ihre Existenz frei gestaltbar bleibt, denn nur so können sie sich erholen zu weiteren Schritten, frei bleiben in ihrer weiteren Entwicklung.
    Denn „Jeder Mensch ist hochbegabt“ (Prof. Hüter) und hat Talente und Fähigkeiten.

    Das Grundeinkommen ist keine Sozialleistung. Es steht jeder und jedem zu, ohne Bedingungen und sozalem Druck.

    Denn wir können uns das bisherige Modell nicht mehr leisten. Neben all der Automatisierung, sind doch immer noch wir Menschen die Grundlage unserer Zukunft.
    Wir müssen die Strukturen und unsere Denkmuster dringend verändern, den heutigen und zukünftigen Anforderungen anpassen. Und das können wir nicht mehr mit den bisherigen Schablonen bewerkstelligen.
    Wir müssen neues bewegen und dafür haben wir nicht mehr viel Zeit, denn auch all unsere anderen Ressourcen (Energie, Umwelt, Nahrungsmittel…) neigen sich dem Ende zu.

    Antworten

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