Rede von Telekom-Chef Tim Höttges

Ausschnitt aus einer Rede der von Telekom-Chef Tim Höttges zum Neujahrsempfang

(12.1.2016, )

Der Vorstand der Telekom ist überzeugt: „Digitalisierung schafft neuen Wohlstand.“ Die Rechnerleistung verdoppele sich alle 18 Monate, entsprechend leistungsfähiger würden Rechner und Roboter. Das bleibt nicht ohne Folgen: Die Arbeitswelt verändere sich radikal. „Arbeit erlangt die gleiche Mobilität wie Kapital.“ Es gebe immer weniger Festangestellte, aber immer mehr Projektarbeiter. „Schaffen Sie neue Arbeitszeitmodelle, öffnen Sie sich für neue Typen von Mitarbeitern“, empfahl Illek als Personalvorstand den Düsseldorfer Unternehmern. Künftig würden Nerds die Unternehmensspitze erobern, also Mitarbeiter, die extrem auf Computerarbeit spezialisiert sind.

Die Kehrseite der Entwicklung: „Wir müssen den Mut haben, die soziale Sicherung neu zu denken.“ Damit das Versprechen der Marktwirtschaft, Wohlstand für alle, nicht in Gefahr gerate, müsse man auch über ein Grundeinkommen für jedermann nachdenken. Dies hatte Höttges vor einigen Wochen in einem Interview der „Zeit“ vorgetragen, aber Illek bekannte sich als Personalvorstand ausdrücklich zu der Notwendigkeit, die Idee zu diskutieren. Das heißt: Jeder bekommt vom Staat ein Grundeinkommen, egal ob er arbeitet oder nicht.

Illek ordnete die Idee erneut ein: Ansätze wie jeder bekommt vom Staat auch ohne Arbeit ein Grundeinkommen seien für die Gegenwart nicht brauchbar. Da die Digitalisierung die Gesellschaft aber massiv verändere und immer mehr Arbeitsplätze unnötig mache, dürfe man solche Instrumente für die Zukunft nicht allein deshalb ausschließen.

 

Vollständiges Rede

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