INFO – Computerspiele statt Arbeit

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Wer würde noch arbeiten?

Computerspiele statt Arbeit

Eine grosse Sorge der Grundeinkommens-Skeptiker ist, dass die Leute nicht mehr arbeiten würden. Vergnügen, Computerspiele, Reisen und vieles mehr würden die Menschen machen, statt zur Arbeit zu gehen.

Dazu sind folgende Überlegungen wichtig: Menschen die etwas bewegen sind nicht reine Arbeitsmenschen, sie reisen, um andere Sitten und Kulturen kennen zu lernen, sie spielen, um sich abzulenken und sich zu erholen, sie suchen Kontakte und Vergnügen sich mit anderen Menschen.

Gerade in jungen Jahren kann es passieren, dass Menschen das Gleichgewicht und Wechselspiel der Aktivitäten nicht immer beachten. Das ist Teil des Wachstums-Prozesses. Menschen die vorwiegend in einer Tätigkeit verharren, sei dies Spiel, Arbeit, Vergnügen oder andere, weichen dem Leben aus und verpassen etwas. Das kann auch ohne Grundeinkommen passieren. Selbst wenn jemand aus existenziellen Gründen zu einer Arbeit gezwungen wird, ist diese für ihn keine Abwechslung, wenn er z.B. spiel-süchtig ist und seine Gedanken nicht bei der Arbeit sind. Der Chef hat mit der Arbeitsüberwachung zudem einen viel grösseren Aufwand.

Die Chance, dass jemand gerne und gut arbeitet wird bestimmt grösser, wenn er selber aussuchen kann, welche und wie viel Arbeit er machen möchte. Insbesondere, wenn der Erwerbsdruck nicht mehr so sehr im Vordergrund steht.

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